Festivals 1992 – 2010

2010

REC-Filmfestival 2010 – Programme
Preisträger + Laudationen 2010
REC-Filmfestival 2010 – Vorwort

In der Jury waren:
REC Internationales junges Filmfestival
Ulrich Gregor
Florian Weghorn
Gunnar Gerstel

REC for Kids
Katja Grübel
Margitta Haberland
Alia Pagin

Festivalmoderation:
Tom Lass, Aron Lehmann, Michael Geithner, Katjana Gerz, Conny Klauss

Workshops und Foren:
Sounddesign (Workshop mit Arpad Bondy)
AfterEffects (Workshop mit Mario Gorniok)
Broadcast-HD (Workshop mit Paul Stutenbäumer)
Trickbox (Workshop mit: Falk Arne Goßler, Annika Hellmuth, Steffen Kroeger, Nané Mann, Tobias Rahm, Daniel Walther)
Medienpädagogisches Forum (Leitung: Michael Lange)

2009
REC-Filmfestival Berlin 2009 – das Programm
Preisträger und Laudationen 2009
REC-Filmfestival 2009 – Vorwort

In der Jury waren:
REC Internationales junges Filmfestival
Enriqué Sanchez Lansch
Prof. Dr. Klaus Stanjek
Petra Wille
Anke Zwirner

REC for Kids
Achim Hall
Silke Sommer
Mehmet Yilmaz

Festivalmoderation:
Axel Ranisch, Tom Lass, Aron Lehmann

Workshops und Foren:
HD-Workflow (Workshop mit Paul Stutenbäumer)
Editing mit Final Cut (Workshop mit Daniel Stephan)
Kamera im Dokumentarfilm (Workshop mit Detlef Fluch)
Trickbox (Workshop mit Steffen Kroeger, Tobias Rahm, Daniel Walther, Annika Hellmuth)
Darf man das? – Umgang mit schwierigen Themen (Fachforum, Leitung: Michael Lange)

2008
Programm 2008
Jugendmedienfestival 2008 – Preisträger
Jugendmedienfestival 2008 – Vorwort

In der Jury waren:
Volker Bach
Sirkka Möller
Ann Carolin Renninger
Henning Till
Christina Tilmann

Workshops und Foren:
Musik + Musikrechte (Workshop mit Arpad Bondy)
Tontechnik und Sound (Workshop mit Detlef Fluch)
HD-Technik (Vortrag von Paul Stutenbäumer)
Trickbox (Workshop mit Steffen Kroeger, Tobias Rahm, Daniel Walther, Annika Hellmuth)
Berufswege im Filmbereich (Podiumsdiskussion, Moderation:  Christine Deggau)
Filmförderung (Podiumsdiskussion, Moderation: Jörg Langer)
Filme zur Migration (Fachforum, Leitung: Michael Lange)

2007
Programm 2007
Jugendmedienfestival 2007 – Preisträger
Festivalakademie 2007

In der Jury waren:
Dorissa Berninger
Christiane Carstens
Leopold Grün
Julia Oelkers
Manuela Stacke

Workshops und Foren:
Animationsfilm für Grundschulklassen (Workshop mit Steffen Kroeger)
Digitaler Videoschnitt (Workshop mit Daniel Stephan)
Kamera (Workshop mit Detlef Fluch)
Medienprojekte mit ’schwierigen‘ Jugendlichen (Fachforum, Moderation: Michael Retzlaff)
Chancen und Möglichkeiten in der Medienwelt (Podiumsdiskussion, Moderation:  Christine Deggau)

2006
Programm 2006
Preisträger 2006
Vorwort Katalog 2006

In der Jury waren:
Regine Dura
Petra Kirberger
Dr. Grit Lemke
Nora Schmidt
Wolf-Dieter Bölke

2005
Jugendmedienfestival Berlin 2005 – Preisträger
Jugendmedienfestival 2005 – Filme im Programm

In der Jury waren:
Conny Klauss
Heinz Hermanns
Imma Harms
Katrin Schiller
Peter Twiehaus

2004
Jugendmedienfestival 2004 – Preisträger

In der Jury waren:
Vibeke Fink
Katya Janho
Sigrid Lemm
Petra Sattler
Sabine Seichter

2003
Jugendmedienfestival 2003 Preisträger
Jugendmedienfestival 2003 – Programm

In der Jury waren:
Christine Deggau
Gerd Fittkau
Peter Haumann
Lorenz Krämer
Margrit Witzke

2002
Jury
Susanne Bergmann
Wolfgang Samlowski
Loretta Walz
Thomas Joerdens
Inge Mohr

Goldener Clip
Die Märchenpause (Reimar Brahms)   Altersgruppe 6-14 Jahre
Unter der Haut (AG Video der Volksschule Rieden)   Altersgruppe 6-14 Jahre
Der Sprung ins Ungewisse (Florian Knittel)   Altersgruppe 15-20 Jahre
Ertippt (Harald Frick, Alexander Sturm)   Altersgruppe 21-25 Jahre

Silberner Clip
Sehreise (Klasse 5b Gymnasiums Geretsried)   Altersgruppe 6-14 Jahre
Ausgerottet (Evangelischen Jugendzentrums Hamm/Sieg)   Altersgruppe 15-20 Jahre
Mut zur Angst (Nicolas Chibac)   Altersgruppe 21-25 Jahre

Bronzener Clip
Ich bin so gebildet (Filmclub Gera-Pforten)   Altersgruppe 6-14 Jahre
Alles Märchen (Wiersberg-Gymnasiums)   Altersgruppe 15-20 Jahre
Bowlingkugel und Sülze (Ben-Peter Voß)   Altersgruppe 21-25 Jahre

Lobende Erwähnung
Ungenügend (Sophie Anfang)    Altersgruppe 6-14 Jahre
Leb Los (Emanuel Strixner, Wolfram Weiße)    Altersgruppe 15-20 Jahre
Sommer 2000 (Mathias Raur, Nenad Zanic)    Altersgruppe 15-20 Jahre
180 (Gregor Hutz, Toby Bräuhauser)    Altersgruppe 21-25 Jahre

Produzenten Clip
Mission Impossible (Malte Patz, Marianne Klassen)   Altersgruppe 6-14 Jahre
Jennifer (Dennis Böddicker)   Altersgruppe 15-20 Jahre
Deja Vu (Konrad Kästner, Martin Saalfeld)   Altersgruppe 15-20 Jahre
Waldluft (Markus F. Adrian)   Altersgruppe 21-25 Jahre
American Showdown 7 (André Jagusch)   Altersgruppe 21-25 Jahre

2001
Jury
Barbara Siefken
Jörg Frieß
Christine Röhrs
Claudia Mikat
Dieter Wardetzky

Goldener Clip
Scrawly the Scribble     Altersgruppe 6-14 Jahre
Ich muss da jetzt durch      Altersgruppe 6-14 Jahre
Karl in der Au      Altersgruppe 15-20 Jahre
Magnum     Altersgruppe 15-20 Jahre
Schnäbi     Altersgruppe 21-25 Jahre

Silberner Clip
Win or Loose     Altersgruppe 6-14 Jahre
Zwischenraum      Altersgruppe 15-20 Jahre
Endzeit      Altersgruppe 21-25 Jahre

Bronzener Clip
Trau Dich      Altersgruppe 6-14 Jahre
Haarschaf daneben      Altersgruppe 15-20 Jahre
Antje und Wir      Altersgruppe 21-25 Jahre
Socks and Love     Altersgruppe 21-25 Jahre

Lobende Erwähnung
Stottern – mir egal      Altersgruppe 6-14 Jahre
Little knowledge is dangerous      Altersgruppe 6-14 Jahre
Gruselklasse 5a      Altersgruppe 6-14 Jahre
House of souls      Altersgruppe 6-14 Jahre
Jugendfilm e.V. / Klaus Weller       Altersgruppe 6-14 Jahre
Die Suche nach einer Idee        Altersgruppe 15-20 Jahre
Das Andere       Altersgruppe 15-20 Jahre
Wait and Go       Altersgruppe 15-20 Jahre
Selfmade       Altersgruppe 15-20 Jahre
The first Flight       Altersgruppe 15-20 Jahre
Kopfgeburtenkontrolle      Altersgruppe 21-25 Jahre
Moumunana       Altersgruppe 21-25 Jahre
Stiller Frühling      Altersgruppe 21-25 Jahre
Ungedultig       Altersgruppe 21-25 Jahre
Brainstorming      Altersgruppe 21-25 Jahre

Produzenten Clip
Die Sendung mit dem Raucher      Altersgruppe 6-14 Jahre
Neither here nor there       Altersgruppe 15-20 Jahre
Graphit auf Leinwand       Altersgruppe 21-25 Jahre

2000
Pressemitteilung
Es ist wieder soweit!
Das 9. Berliner Medienfestival für Kinder und Jugendliche lädt in das Schöneberger Kulturzentrum DIE WEISSE ROSE Martin-Luther-Str. 77, 10825 Berlin ein. Vom 12. bis zum 14. Mai 2000 gibt es hier in zwei Kinos Außergewöhnliches zu sehen.
213 Wettbewerbsbeiträge werden in diesem Jahr vorgestellt. Eingereicht werden konnte alles, nur durfte ein Beitrag nicht länger als 20 Minuten dauern. Spielfilme, Dokumentationen, Animationsfilme, Videoclips, TV-Magazine, Computer-Animationen – produziert von Kindern und Jugendlichen – ringen um die Gunst der Fachjury. Natürlich hofft jeder auf eine der begehrten Auszeichnungen, den CLIP in Gold, Silber oder Bronze.
Die Beiträge teilen sich in drei Alterskategorien und einer Profikategorie auf: 26 Arbeiten sind aus der Kategorie der 6 – 12jährigen zu sehen, 69 aus der Kategorie der 13 – 17jährigen, 101 Medienarbeiten aus der Kategorie der 18 – 25jährigen und 17 aus der Kategorie der Profis.
Die Anziehungskraft und der Bekanntheitsgrad des 9. Berliner Medienfestivals geht weit über die Berliner Stadtgrenze hinaus. Aus Altenkirchen, Berlin, Chemnitz, Frankfurt/Main, Geretsried, Hamburg, Kassel, Leipzig, Lübeck, Karlsruhe und Wiesbaden stammen Beiträge für das Festival. Mit Wettbewerbsbeiträgen aus Ungarn, Polen, Italien und Mexiko ermöglicht das Festival eine internationale Begegnung zwischen den jungen Produzenten.
Der Schirmherr des Festivals, Herr Klaus Böger, Senator für Schule, Jugend und Sport, ist sich sicher, daß das 9. Berliner Medienfestival Kreativität, Selbständigkeit und Eigeninitiative von Kindern und Jugendlichen beim Umgang mit den Medien erneut unter Beweis stellen wird.
„Der Gewinner ist ….“ – dieser Satz wird am Sonntag, dem 14. Mai die Ehrungen einleiten. Der Staatssekretär für Schule, Jugend und Sport Frank Ebel, Die Bezirksstadträtin Frau Ulrike Herpich-Behrens und der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerk Thomas Krüger werden anlässlich der feierlichen Preisverleihung ab 16 Uhr im Kulturzentrum DIE WEISSE ROSE die CLIPS an die Gewinner/Innen über-reichen. Aus jeder Alterskategorie wird je ein Beitrag mit einem CLIP in Gold, Silber oder Bronze ausgezeichnet, der mit einer Förderprämie verbunden ist. Zusätzlich erhält je ein Film aus jeder Kategorie den „Weißen CLIP“, der von einer speziellen Produzentenjury ausgewählt wird. Neu hinzu gekommen ist der Preis für die beste Profiarbeit. Auch diese Preise sind mit einer Förderprämie verbunden.

Jury
Ralf Marschalleck (Filmemacher)
Andre Jagusch (Filmemacher)
Paul Stutenbäumer (Fernsehproduzent und Kameramann)
Prof. Dr. Dieter Wiedemann (Hochschuldozent Fachbereich AV /Medienwissenschaften)
Annette Kögel (Journalistin)

Goldener Clip
Hänsel und Gretel (Jugendclubring e.V. – Berlin)    (Altersgruppe 6 bis 12 Jahre)
9 am (Daniel Rübesam / Murat Gönültas)     (Altersgruppe 13 bis 17 Jahre)
Menage á frois (Ulrich Mezulaf)     (Altersgruppe 18 bis 25 Jahre)
Hannah (André Böhme)     (Altersgruppe 18 bis 25 Jahre)

Silberner Clip
Die Pflaumenhand / Wenn die Igel küssen (Kita Frankenstraße)(Altersgruppe 6 bis 12 Jahre)
Schlaflos (Laura Bethke und Philipp Krasnopolsky)    (Altersgruppe 6 bis 12 Jahre)
Stigma (Istvan Balazs)    (Altersgruppe 13 bis 17 Jahre)
Winterguest (A. Tavakoli und Jan Bischof)    (Altersgruppe 18 bis 25 Jahre)
Ein Urteil (Niklas Schrape und Alexander Sojka)    (Altersgruppe 18 bis 25 Jahre)

Bronzener Clip
Herr Ober, hier ist eine Fliege in der Suppe (CJSD Hamburg e.V.)
(Altersgruppe 6 bis 12 Jahre)
Fleisch (Video AG der Drais Realschule)    (Altersgruppe 13 bis 17 Jahre)
Adagio (Patrick Bethke)    (Altersgruppe 13 bis 17 Jahre)

Lobende Erwähnungen
Sport Original (11) (Videowerkstatt „Schlesische 27“)     (Altersgruppe 6 bis 12 Jahre)
Wege nach Weimar (Filmclub Gera-Pforten e.V.)     (Altersgruppe 6 bis 12 Jahre)
Schlank und (k)rank (TNT Videogruppe Theresien Gymnasium)
(Altersgruppe 13 bis 17 Jahre)
Tiefgang in Seenot (Kulturverein Prenzlauer Berg e.V.)      (Altersgruppe 13 bis 17 Jahre)
Puzzle (Sebastian Körner)     (Altersgruppe 18 bis 25 Jahre)
Pogge auf Brautschau (Stephan Hillebrand)     (Altersgruppe 18 bis 25 Jahre)
Der Bote (Thomas Beckmann)     (Altersgruppe 18 bis 25 Jahre)

Profi Liga
Gima I (Marcus Müller-Witte u. Anja Masling)
Sulzbach 2032 (Matthias Vogel)

Lobende Erwähnung
Nachdreh (David Sieveking)

1999
Jury
Horst Döring (Erziehungswissenschaftler)
Sebastian Kordas (Filmemacher)
Tanja Laninger (Journalistin)
Eggo Müller (Medienwissenschaftler)
Andreas Pauli (Journalistin)

Goldener CLIP
Sternderlkrieg (Filmgruppe Gymnasium Geretsried)    (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
Farm Film (István Balózs)    (Altersgruppe 13 – 17 Jahre)
Idölle (Petra Schröder)     (Altersgruppe 18 – 25 Jahre)

Silberner CLIP
Titanic 2 1/2 (Jugendclubring Berlin e.V.)     (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
Die Killer von Lichtenrade (Jugendclub Barnet –Berlin)     (Altersgruppe 13 – 17 Jahre)
24 (Christian Moris Müller)     (Altersgruppe 18 – 25 Jahre)

Bronzener CLIP
Welcome to Kreuzberg (Lenau- Grundschule  Berlin Kreuzberg)  (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
In den Wind (Kevin Kepler)     (Altersgruppe 13 – 17 Jahre)
Just Love (Werner Bartosz)    (Altersgruppe 18 – 25 Jahre)

Produzenten CLIP
Pfeifkonzert (15 Grundschule Berlin Friedrichshain)     (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
Conviction – sie tun nur ihre Pflicht (Christian Laszlo)     (Altersgruppe 13 – 17 Jahre)
Die Luftbrücke (Philipp Seipelt)     (Altersgruppe 13 – 17 Jahre)
Rosen für Anna (Werner Bartosz)     (Altersgruppe 18 – 25 Jahre)

Lobende Erwähnung
Rita Rast (Jugendclubring Berlin e.V.)    (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
Sport, Spiel, Spannung (Medienzentrum Lübeck)      (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
8 vor 13 zu spät (Bartosz Grudziecki)     (Altersgruppe 13 – 17 Jahre)
Conviction – sie tun nur ihre Pflicht (Christian Laszlo)     (Altersgruppe 13 – 17 Jahre)

1998
Pressemitteilung
Es ist soweit,
das Berliner Medienfestival findet in diesem Jahr vom 24. bis 26. April 1998 wieder im Kulturtreff PallasT in der Pallasstraße 35 in Berlin Schöneberg statt.
An der Ausschreibung für das inzwischen 7. Berliner Medienfestival haben sich 162 Gruppen und Einzel Personen beteiligt. 148 Beiträge entsprachen den Wettbewerbsbedingungen und wurden von einer kompetenten Fachjury begutachtet.
Darunter sind Videoproduktionen, Computer-Animationen, Super 8 und 16mm Filme und auch eine Ton-Dia-Show. In den Beiträgen spiegelt sich die gesamte Palette der Themen unseres Medien-Alltags. Es gibt Komödien, Krimis, Science-Fiction, Werbung, Musikvideos, Parodien, aber auch politische Dokumentationen, Reportagen und Experimentalfilme. Manches ist auch eine Mischung aus allem oder verweigert sich jeder Zuordnung zu einer Kategorie.
Am 24. und 25. April 1998 werden jeweils ab 16:00 Uhr alle Festivalbeiträge in zwei Kinosälen vorgeführt, wobei immer mit den Filmen der jüngsten Altersgruppe begonnen wird. Zusätzlich bieten wir allen Besuchern des Festivals einen Blick hinter die Kulissen der Trickfilmanimation.
Die große Preisverleihung findet dann am 26. April 1998 ebenfalls um 16:00 Uhr statt. Unter der Moderation von Jochen Lamprecht werden die goldenen, silbernen, bronzenen und weißen Clips, zusammen mit den Förderpreisen verteilt. Zur Preisverleihung erwarten wir auch die Schirmfrau des Festivals, die Senatorin für Schule, Jugend und Sport, Frau Ingrid Stahmer sowie die Schöneberger Bezirksstadträtin für Jugend, Schule und Sport Frau Ulrike Herpich-Behrens, den Leiter des Offenen Kanal Berlin, Herr Jürgen Linke und leitende Vertreter der Sponsoren des Berliner Medienfestivals.
Anschließend um 18:00 Uhr werden dann alle preisgekrönten Beiträge noch einmal gezeigt werden.
Der Offenen Kanal Berlin wird am Sonntag, den 3. Mai ab 16:00 Uhr die Preisverleihung und am 16. und 17. Mai 1998 ab 18:00 Uhr alle prämierten Filme zeigen.

Jury
Elke Judersleben (Statdrätin a.D.)
Eva Löhr Diplom Pädagogin)
Britta Hartmann (Dozentin für Film u. Video)
Ute Schirmack (Journalistin)
Gerlinde Waz (Dozentin für Film u. Video)

Goldener Clip
Hello pen-pals in Montana (Klasse 5d)    (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
Krieg (Jan Hermel)      (Altersgruppe 13 – 17 Jahre)
Ganz in Drais (Video AG Drais Realschule)      (Altersgruppe 18 – 25 Jahre)

Silberner Clip
Echt stark (Klasse 5a Rudolf-Wissell-Grundschule)    (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
Legende Gallus (Gallus Zentrum)     (Altersgruppe 13 – 17 Jahre)
Dünne Wände (Florian Eichinger)    (Altersgruppe 18 – 25 Jahre)

Bronzener Clip
Peter Pan (Spreewald Grundschule)     (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
Up and away (Robert Piontek)     (Altersgruppe 13 – 17 Jahre)
Die Ehre (Freizeithau Langendreer)     (Altersgruppe 18 – 25 Jahre)
Picnic (Medawe Györ)     (Altersgruppe 18 – 25 Jahre)

Produzenten Clip
Echt Stark (Klasse 5a Rudolf-Wissell-Grundschule)     (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
Das mörderische Comic (Videowerkstatt Schlesische Str.)     (Altersgruppe 13 – 17 Jahre)
Mr. Patuta (André Jagusch)     (Altersgruppe 18 – 25 Jahre)

Lobende Erwähnungen
Ich schreibe einen Hit (KFH Schmargendorf)    (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
Pause (Balázs Istvan)     (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
Fall Blaschke, Jens „Jerry“ Kottke ermittelt (Robert v. Wroblensky)
(Altersgruppe 13 – 17 Jahre)
Future 2525 (Gymnasium Neunkirchen)     (Altersgruppe 13 – 17 Jahre)
Sisyphos folgend (Balázs Istvan)     (Altersgruppe 13 – 17 Jahre)
Ausschwitz-Das Reich der Unmenschlichkeit (Robert Sperfeld) (Altersgruppe 18 – 25 Jahre)
Ein kurzer Film über die Angst (Martin Sennekamp)     (Altersgruppe 18 – 25 Jahre)
Wandrelief Nr. 27 (Laurin Federlein)     (Altersgruppe 18 – 25 Jahre)
Flirrulenz (Petra Schröder)    (Altersgruppe 18 – 25 Jahre)

1997
An der Ausschreibung für das 6. Berliner Medienfestival haben sich 133 Gruppen oder einzelne Personen beteiligt, von diesen wurden 127 Beiträge für das Festival berücksichtigt.
Auch in diesem Jahr haben wir wieder ein sehr buntes und vielfältiges Programm von Beiträgen. Bei der jüngsten Altersgruppe bilden die Spielfilme die größte Filmsparte. Es werden dort Verbrecher von klugen und wagemutigen Detektiven gejagt oder jugendliche Forscher reisen in einer selbstgebauten Zeitmaschine in das alte Ägypten des Pharao Cheop. Aber es gibt auch Trick- und Animationsfilme, in denen Kinder mit Knetfiguren die Abenteuer von Robinson Crusoe nachspielen.
Die zweite Altersgruppe beschäftigte sich in einer Magazinsendung spielerisch mit der Französischen Revolution oder persifliert in Videoclips die amerikanischen Fernsehserien „Baywatch“ und „P.A.“. Andere setzen sich in Spielfilmszenen mit der Drogenproblematik und mit dem Umweltschutz auseinander.
In der dritten Altersgruppe befassen sich die jugendlichen Produzenten mit den Kontrasten zwischen Kinder- und Erwachsenenwelten, Weihnachten als profitabelste Zeit für die Geschäftswelt, der blinden Gier einer Frau bei der Suche nach einem Partner oder wir schauen hinter den Kulissen von VIVA-TV.

Pressemitteilung
Das Berliner Medienfestival findet nun schon zum 6. Mal statt. In diesem Jahr vom 18. bis 20. April 1997 wieder im Kulturtreff PallasT in der Pallasstraße 35 in Berlin Schöneberg.

An der Ausschreibung für das 6. Berliner Medienfestival haben sich 133 Gruppen oder einzelne Personen beteiligt. Von diesen wurden 127 Beiträge für das Festival berücksichtigt. Dieses ist gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang von 19,6 % oder 31 Beiträgen. Das bestätigt unsere Befürchtung, dass die allgemeinen Sparmaßnahmen sich auch negativ im Medienbereich aus-gewirkt haben.
Viele Projekte, die mit ABM – Mitteln, dem Sonderprogramm der Senats-verwaltung für Schule Jugend & Sport „Jugend mit Zukunft“ oder über andere Programme finanziert wurden, sind ausgelaufen und werden von den Kommunen nicht oder nur im bescheidenen Maße weiter geführt. Da hier viele Film- und Videoprojekte angesiedelt waren, ist dies nach unseren Nachfragen auch der überwiegende Grund für den Rückgang der eingesandten Beiträge.
Wir hoffen, das es trotz dieser schlechten Vorzeichen ein gelungenes Festival wird und den Besucherinnen und Macherinnen der Festivalbeiträge neue Motivationen gibt.
Am 18. und 19. April 1997 werden jeweils ab 16:00 Uhr alle Festivalbeiträge in zwei Kinosälen vorgeführt, wobei immer mit den Filmen der jüngsten Altersgruppe begonnen wird. Zusätzlich bieten wir allen Besuchern des Festivals einen Blick hinter die Kulissen der Trickanimation.
Die große Preisverleihung findet dann am 20. April 1997 um 16:00 Uhr statt. Unter der Moderation von Jochen Lamprecht werden die goldenen, silbernen, bronzenen und weißen Clips, sowie die Förderpreise der Berliner Volksbank und den Firmen JVC und Video Electronic Vertrieb verteilt. Zur Preisverleihung erwarten wir auch die Schirmfrau des Festivals, Frau Ingrid Stahmer, Senatorin für Schule, Jugend und Sport; die Schöneberger Bezirksstadträtin für Jugend, Schule und Sport Frau Ulrike Herpich; den Präsidenten des Deutschen Kinderhilfswerks, Thomas Krüger; den Leiter des Offenen Kanal Berlin, Jürgen Linke sowie leitende Vertreter der Sponsoren des Berliner Medienfestivals.

In der Altersgruppe der 6 bis 12 Jährigen zeigen wir 36 Beiträge
22 Spielfilme / 4 Dokumentarfilme / 3 Videoclips / 1 Musikvideo / 3 Animationsfilme / 3 Magazinsendungen
In der Altersgruppe der 13 bis 17 Jährigen zeigen wir 40 Beiträge
15 Spielfilme / 7 Dokumentarfilme / 9 Videoclips / 2 Musikvideo / 3 Animationsfilme / 4 Magazinsendungen
In der Altersgruppe der 18 bis 25 Jährigen zeigen wir 51Beiträge
24 Spielfilme / 4 Dokumentarfilme / 15 Videoclips / 4 Musikvideo / 2 Animationsfilme / 2 Magazinsendungen

Mitglieder der Jury des 6. Berliner Medienfestivals für Kinder und Jugendliche
Annette Laubsch (Sozialpädagogin)
Silke Edler (Journalistin
Micky Kwella (Filmemacher)
Bernd Knochenhauer (Medienpädagoge)
Thomas Hirschle (Medienpädagoge)

Goldener Clip
Ein komplizierter Urlaub (Videowerkstatt Schlesische Str.)    (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
Na bitte, es brennt doch (Video AG Drais Realschule)    (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
Das Gefühl des Lebens (Video AG Drais Realschule)     (Altersgruppe 13 – 17 Jahre)

Silber Clip
völlig abgedreht (Klasse 6c, Grundschule Friedrichshain)     (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
Oma & Berta in der Tram (Tim Böhm)      (Altersgruppe 13 – 17 Jahre)
Teleshopping (Volker Kuntzsch, Pieter Blume, Mark Bertram)     ( Altersgruppe 18 – 25 Jahre)

Bronzener Clip
1. Glühbirnenparteitag (Ludwig-Cauer-Grundschule)     (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
Die bösen Bären (Film AG Gymnasium Geretsried)     ( Altersgruppe 13 – 17 Jahre)
Lisa und die Außerirdischen (Sven Taddicken)     (Altersgruppe 18 – 25 Jahre)

Produzenten Clip
Die Akte X „Die Besucher“ (Kifrie-Medienwerkstatt)     (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
Das Portrait (Lars Joost, Daniel Stephan)      (Altersgruppe 13 – 17 Jahre)
Teleshopping (Volker Kuntzsch, Pieter Blume, Mark Bertram)     (Altersgruppe 18 – 25 Jahre)

Lobende Erwähnung
Welcome to Berlin (Englisch AG der Lenau-Grundschule)     (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
Ägypten – hin und zurück (Grundschule a. Barbarossaplatz)    (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
Jochen gruselt´s nicht (Film AG Gymnasium Geretsried)    (Altersgruppe 13 – 17 Jahre)
Fingerübung (OVUM Schwerin)      (Altersgruppe 18 – 25 Jahre)

1996
Kein Frühling ohne Medienfestival!
Wir freuen uns, auch in diesem Jahr zum Berliner Medienfestival für Kinder und Jugendliche in den Schöneberger PallasT einladen zu können. Für die Sichtung der 158 (!) Wettbewerbsbeiträge stehen Freitag, der 19. April 1996, und Sonnabend, der 20. April 1996, zur Verfügung. Das Programm beginnt an allen Veranstaltungstagen um 16.00 Uhr und läuft bis etwa 22.00 Uhr. Welcher Film wo zu sehen ist, verrät das farbige Faltblatt. Am Sonntag, den 21. April 1996, ist dann die spannende Preisverleihung; die auch in diesem Jahr live im Offenen Kanal Berlin übertragen wird. Die Entscheidung über die Preisträger obliegt einer Fachjury, außerdem gibt es zum ersten Mal eine Produzentenjury beim Berliner Medienfestival, die zusätzlich zur Fachjury drei „Clips“ verleihen.
Ein paar Worte zur Idee des Berliner Medienfestivals für Klnder und Jugendliche
Das Medienfestival wächst und gedeiht, und die Zahl der Wettbewerbsbeiträge steigt erfreulicherweise immer noch.
Hinter diesen Wettbewerbsbeiträgen – in erster Linie handelt es sich um Videofilme – gibt es eine Fülle von Berliner Medienaktivitäten im schulischen und außerschulischen Bereich zu entdecken, die selbst für Insider immer wieder überraschend ist. Es ist dem persönlichen Engagement der auf diesem Gebiet arbeitenden Pädagoginnen und Pädagogen zu verdanken, dass die finanziellen Kürzungen und die immer schwieriger werden Rahmenbedingungen für
medienpädagogische Projektarbeit offenbar noch keinen Niederschlag in der konkreten Arbeit gefunden haben.
Der aktive Umgang mit Medien qualifiziert die Heranwachsenden. Für die einen ist der Umgang mit Technik und Elektronik besonders reizvoll, für die anderen das Schreiben der Drehbücher
oder die Regiearbeit.
Während der Produktion von Filmen, Videos oder Ton-Dia-Shows finden Auseinandersetzungen mit persönlichen, gesellschaftlichen und politischen Themen statt, entwickeln sich Strategien zur Problembewältigung und soziale Kompetenzen.
Das Berliner Medienfestival möchte für die so entstandenen Werke ein Forum bieten. Das Erleben von Öffentlichkeit, der Vergleich einzelner Produktionen und der Erfahrungsaustausch unter den Aktiven sind, wie die vergangenen Jahre zeigten, Aspekte für die Motivation und das weitere Engagement.

Jury
Jürgen Linke (Leiter des OKB
Dorett Molitor (Filmmuseum Potsdamm)
Ute Nennecke (Kinderkino Büro)
Lennart Paul (Journalist)
Gela Reinke-Dieker (Journalistin)

Goldener Clip
Ein Fall für Drei (Kifrie – Medienwerkstatt)     (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
Der Rest war Schweigen (Verein für Medienarbeit in Oldenburg)(Altersgruppe 13 – 17 Jahre)
Lisa and Jean (Miles Chalcraft, Berit Stumf)     (Altersgruppe 18 – 25 Jahre)

Silber Clip
Kopfsachen & Anna träumt (Filmgruppe Gymnasium Geresried)   (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
Kaspers erster Sex (Medienzentrum Ruhr e.V.)     (Altersgruppe 13 – 17 Jahre)
Ich habe Dir nie ein Aquarium versprochen (Anuschka Strasmann)
(Altersgruppe 18 – 25 Jahre)

Bronzener Clip
Das Buch (Medienzentrum Clip)     (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
Spiegelei (André Jagusch)   (Altersgruppe 13 – 17 Jahre)
Die Arbeitspause (Robert Gücker, Wolfgang Siders)   (Altersgruppe 18 – 25 Jahre)

Produzenten Clip
Verräterischer Gestank im All (Videowerkstatt Schlesische Str.)   (Altersgruppe 6 – 12 Jahre)
Zwei Königskinder (Video-AG der Drais-Real-Schule)   (Altersgruppe 13 – 17 Jahre)
Semper Satis (Thomas Krobs)    (Altersgruppe 18 – 25 Jahre)

1995
An der Ausschreibung für das 4. Festival haben sich 122 Gruppen oder einzelne Personen beteiligt. Gegenüber dem Vorjahr sind dies eine Steigerung von über 20%. Diese starke Nachfrage unterstreicht unser Bemühen ein Medienfestival auch in den folgenden Jahren durchzuführen.
Von den Produktionen sind 118 Videos, 2  16mm Filme und 2 Ton-Dia-Shows. Bei den Einsendungen von den 122 Produktionen kommen 83 % aus Berlin, 6 % aus Brandenburg und 11 % aus anderen Bundesländern. Der Anteil der aus Berlin eingereichten Beiträge hat zu den Vorjahren stark zugenommen. Die Themenwahl ist wie auch in den Vorjahren sehr vielseitig.

Die Aufteilung der Beiträge in den einzelnen Sparten und Altersgruppen sieht wie folgt aus:
In der Altersgruppe der 6 bis 12 Jährigen wurden 24 Beiträge eingesandt
14 Spielfilme / 6 Dokumentarfilme / 2 Experimentalfilme / 1 Spielshow / 1 Ton-Dia-Show
In der Altersgruppe der 13 bis 17 Jährigen wurden 39 Beiträge eingesandt
13 Spielfilme / 10 Dokumentarfilme / 10 Experimentalfilme / 5 Musik Video / 1 Tanzfilm
In der Altersgruppe der 18 bis 25 Jährigen wurden 36 Beiträge eingesandt
14 Spielfilme / 7 Dokumentarfilme / 6 Experimentalfilme / 6 Musik Videos / 2 Zeichentrickfilme / 1 Ton-Dia-Show

Jury
Günter Heilmann (Medienpädagoge)
Annette Kögel (Journalistin)
Detlef Fluch (Filmemacher)
Michael Barthel (Freischaffender Künstler)
Margitta Hoppe (Journalistin)

Goldener C L I P
Der Andere (JFH Halemweg)     (Altersgruppe 6 bis 12 Jahre)
Nach Moskau (Videowerkstatt Schlesische Str.)     (Altersgruppe 13 bis 17 Jahre)
Ein bewegtes Leben (Monte Video)     (Altersgruppe 18 bis 25 Jahre)

Silberner C L I P
Der Drachenschwanz (Videowerkstatt Schlesische Str.)     (Altersgruppe 6 bis 12 Jahre)
Anne Frank und wir? (Lily-Braun-Oberschule)     (Altersgruppe 13 bis 17 Jahre)
Cosmo (Theatergruppe Phönix)     (Altersgruppe 18 bis 25 Jahre)

Bronzener C L I P
Die Heinzelmännchen der Spreewald Grundschule (Spreewald Grundschule)
(Altersgruppe 6 bis 12 Jahre)
Helmholtz – Rap (Helmholtz Gymnasium)     (Altersgruppe 13 bis 17 Jahre)
Liebes Dr. Sommer Team (Medienzentrum Clip)      (Altersgruppe 18 bis 25 Jahre)

Lobende Erwähnungen
Der Altersgruppe 6 bis 12 Jahre
Eine irre Entdeckung (Medienzentrum Clip)
Mut gegen Wut (Ludwig-Caver-Grundschule)
Mami Dick (Videowerkstatt Schlesische Str.)
Der weinende Cowboy (Videowerkstatt Schlesische Str.)
Indianer (Christoph Bauke, Tim Goblau)
Weihnachtsabend (Christoph Bauke, Tim Goblau)
Robin Hood (Christoph Bauke, Tim Goblau)

Der Altersgruppe 13 bis 17 Jahre
1000 Meilen Unterschied (Waidak Video e.V.)
EinBerlin – ZweiBerlin (Waidak Video e.V.)
Hier bei uns – drüben bei euch (Waidak Video e.V.)
Das Monster von Cossewitz (Dirk Neubauer,Bernd Rach)
I hate Sundays (Viedeowerkstatt Klein Machnow)

Der Altersgruppe 18 bis 25 Jahre
Vom Live, der auszog HOLLIDAY zu machen (Live Club)
Der Flug des Ikarus (Enrico Gärschke)
Auf der Flucht (Assat Mir)
Andererseits… -ein Selbstmord- (Assat Mir)
Death in the family (Assat Mir)

1994
An der Ausschreibung für das 3. Festival haben sich 99 Gruppen oder einzelne Personen beteiligt. Von diesen Produktionen sind 88 Videos, 5 Schmalfilme und 2 Ton-Dia-Shows. Bei den Einsendungen haben wir ein Ost- West- Gefälle von 38 % zu 62 % und von den 99 Produktionen kommen 68 % aus Berlin, 12 % aus Brandenburg und 20 % aus anderen Bundesländern.
Die Themenwahl waren wieder sehr vielseitig. Von Tierexperimenten wie man die Intelligenz von Mäusen misst über die Alkohol- und AIDS-Problematik bis hin zur Graffitiszene. Es wird genauso über Probleme und Sorgen von ausländischen Kindern und Jugendlichen berichtet wie auch Musikvideos, Zeichentrick- und Sciencefiction Filme zu sehen sein werden.
Die Aufteilung der Beiträge in den einzelnen Sparten und Altersgruppen sieht wie folgt aus:
Altersgruppe 6 bis 12 Jahre 24 Beiträge
15 Spielfilme / 1 Spielshow / 2 Experimentalfilme / 6 Dokumentarfilme / 1 Ton-Dia-Show
Altersgruppe 13 bis 17 Jahre 39 Beiträge
13 Spielfilme / 10 Dokumentarfilme / 10 Experimentalfilme / 5 Musik Video / 1 Tanzfilm
Altersgruppe 18 bis 25 Jahre 36 Beiträge
14 Spielfilme / 7 Dokumentarfilme / 6 Experimentalfilme / 6 Musik Videos / 2 Zeichentrickfilme / 1 Ton-Dia-Show

Jury
Michael Kruse ( Medienpädagoge)
Beate Hanspach (Dramaturgin)
Anke Burmeister (Reporterin)
Heinz Schneider (Heimerzieher)
Rotraut Greune ( Medienpädagogin)

Goldener CLIP
Es war nicht Alien (Videowerkstatt Schlesische Str.)      (Altersgruppe 6 bis 12 Jahre)
Ohne Titel (Videowerkstatt Schlesische Str.)       (Altersgruppe 13 bis 17 Jahre)
Scheißfilm (Alesandro Cardenas)      (Altersgruppe 13 bis 17 Jahre)
Hoch die WAENDE! (Montevideo)       (Altersgruppe 18 bis 25 Jahre)

Silberner CLIP
Ich und Du (Videowerkstatt Schlesische Str.)      (Altersgruppe 6 bis 12 Jahre)
Capitol (André Jagusch)        (Altersgruppe 13 bis 17 Jahre)
Shake Hands and be Frieds (Tanja Simon)       (Altersgruppe 18 bis 25 Jahre)

Bronzener CLIP
Der Berliner Weihnachtsmarkt (Lindenhof Grundschule)     (Altersgruppe 6 bis 12 Jahre)
Der Tod ist bunt (Medienprojekt Wuppertal)      (Altersgruppe 13 bis 17 Jahre)
Einstein´s Frau (Benjamin Stingl, Gulliver Theis)     (Altersgruppe 18 bis 25 Jahre)

Lobende Empfehlung
Hi, Ha, Ho 6a (3. Grundschule Berlin)      (Altersgruppe 6 bis 12 Jahre)
Rücke vor bis zur Pallasstraße (Jugendcafe)      (Altersgruppe 18 bis 25 Jahre)
Kuba-oder warum aus Reider plötzlich Twix wurde    (Medienprojekt Wuppertal) (Altersgruppe 18 bis 25 Jahre)

1993
An der Ausschreibung für das Festival haben sich 83 Gruppen oder Einzel-Personen beteiligt. Von diesen Produktionen sind 79 Videos , 2 Schmalfilme und 2 Ton-Dia-Shows. Die Aufteilung der Beiträge auf die Altersstufen und dem Ost- West-Gefälle sieht wie folgt aus.
Altersgruppe 6 bis 12 Jahre / 18 Produktionen davon 15 Westbeiträge und 3 Ostbeiträge
Altersgruppe 13 bis 17 Jahre / 44 Produktionen davon 28 Ostbeiträge und 16 Westbeiträge
Altersgruppe 18 bis 25 Jahre / 21 Produktionen davon 14 Westbeiträge und 7 Ostbeiträge

Jury
Marie Wildermann (Journalistin)
Ute Nennecke (Berliner Kinderkinoiniative)
Baerbel Becker (Redakteurin ZDF)
Hans Marquardt (Sozialarbeiter)
Horst Edler (Filmemacher)

Goldener CLIP
Putischestwije – ein Kinder-Roadmovie    (Altersgruppe 6 bis 12 Jahre)
In bed-man with Peggy oder Madonnas Rückkehr    (Altersgruppe 13 bis 17 Jahre)
Die drei Chinesen mit dem Kontrabass     (Altersgruppe 18 bis 25 Jahre)

Silberner CLIP
Wo ist Kroko    (Altersgruppe 6 bis 12 Jahre)
Wirbel um die New Kids    (Altersgruppe 13 bis 17 Jahre)
Berlin wie noch nie – oder Berlin wie jeden Tag    (Altersgruppe 18 bis 25 Jahre)

Bronzener CLIP
Wir und das Geld     (Altersgruppe 6 bis 12 Jahre)
A I D S      (Altersgruppe 13 bis 17 Jahre)
Struckumania     (Altersgruppe 18 bis 25 Jahre)

Publikums CLIP
Wo kommt ‘n det Papier her       (Altersgruppe 6 bis 12 Jahre)
Wirbel um die New Kids      (Altersgruppe 13 bis 17 Jahre)
Der 7. Sinn      (Altersgruppe 18 bis 25 Jahre)

Besondere Empfehlung
Der Bär       (Altersgruppe 6 bis 12 Jahre)
Deutschland – ein Wintermärchen      (Altersgruppe 13 bis 17 Jahre)
Bei meiner Ehre        (Altersgruppe 18 bis 25 Jahre)

Nur ansatzweise erahnend, was da auf sie zukommen würde, begaben sich im Februar vergangenen Jahres fünf Jurymitglieder, hauptberuflich allesamt im Medien- oder Sozialbereich tätig, zu ihrem ersten Treffen. Etwa 20 Stunden Video- und Schmalfilme, produziert von Kindern und Jugendlichen, sollten gesichtet, diskutiert und bewertet werden.
Zuallererst wurden grobe Bewertungskriterien erarbeitet und die weitere Vorgehensweise abgestimmt: Die zugrundeliegende Idee sowie deren Umsetzung in Bild und Ton sollte jeweils mit „gut“, „mittel“ oder „schlecht“ bewertet werden. Anschließend wurde der Kassettentausch besprochen, wer wann welche Arbeiten zur zwecks Sichtung nach Hause tragen sollte. Das war gar nicht so einfach. Wieviel Zeit dann die Diskussion und Entscheidungsfindung beanspruchen würde, vermochte keiner so recht einzuschätzen.
Auf wundersame Weise funktionierte der fliegende Wechsel der insgesamt 88 Videokassetten reibungslos und ohne jegliche Verzögerung. Bis zu unserem zweiten Termin hatten tatsächlich alle alles gesehen und „vorsortiert“. Die eigentliche Juryarbeit konnte beginnen.
Erste Eindrücke wurden ausgetauscht, schnell zeichneten sich relativ viele Übereinstimmungen in der Beurteilung ab. Strichlisten wurden angelegt, Zahlen und Titel flogen durch den Raum und schon bald kristallisierten sich kleine Gruppen preisverdächtiger Produktionen heraus.
Natürlich hatte auch jeder seine ganz individuellen Außenseiter zu bieten, Arbeiten, die völlig unterschiedlich eingeschätzt wurden. Gegebenenfalls wurde das entsprechende Video dann noch einmal einer gemeinschaftlichen Begutachtung unterzogen.
In einem Fall war die Reaktion der Jury – inklusive der bislang ungläubigen Minderheit – eindeutig: Man bog sich vor Lachen und hielt sich die Bäuche. Die Arbeit erhielt den „Goldenen Clip“.
Über einen anderen preisverdächtigen Beitrag wurde endlos diskutiert und zäh verhandelt. Doch Einigung war nicht in Sicht. Während vier Juroren gerne einen „Clip“ verliehen hätten, empfand ein Jurymitglied die Arbeit als frauenverachtend und unglaublich reaktionär. Man verständigte sich zuguterletzt auf eine „lobende Erwähnung“.
Standen manche Preisträger bereits ziemlich früh fest, wurden andere zurückgenommen, hin und hergeschoben und immer wieder neu erörtert. Endlich, am dritten Sitzungstag, zu fortgeschrittener Stunde, zwischen überquellenden Aschenbechern, halbvollen Kaffeetassen, abgegessenen Tellern und Bergen von Papier wurden die letzten Entscheidung gefällt.
Am Ende der Juryarbeit waren verschiedene Tendenzen zu erkennen.
Kürzere Filme waren im allgemeinen überzeugender als längere. Die „Schallgrenze“ lag in etwa bei 20 Minuten. Ein häufig zu beobachtender Schwachpunkt vieler Arbeiten waren offenbar fehlende Konzepte sowie der mangelnde Wille, sich von den eigenen Bildern zu trennen.
Sicher ist aber, dass es sehr viel mehr vielversprechende Produktionen gab, als zu verleihende Clips, und dass eine andere Jury mit Sicherheit anders geurteilt hätte. Unsere 93er Jury hatte ungemein großes Vergnügen an witzigen Einfällen und stimmigen Bildern. Wahrscheinlich hatten wir deshalb soviel Spaß!
Eine andere Jury hätte andere Schwerpunkte gesetzt und entsprechend andere Filme ausgezeichnet. Also Kopf hoch, vielleicht klappt’s ja in diesem Jahr.

Ute Nennecke

1992
Das Festival wurde 1992 von Jürgen Macpolowski, dem damaligen Leiter des „Jugendzentrums Clip“ in Berlin-Schöneberg, ins Leben gerufen. Das „1. Berliner Medienfestival“ fand vom 19.3. bis 21.3.1992 im „PallasT“ in Berlin-Schöneberg statt. Es wurden 54 Filme aus Berlin und Umgebung eingereicht, nicht nur Videos, sondern auch 16mm-Filme und Ton-Dia-Shows. Alle eingereichten Beiträge wurden gezeigt, denn wichtiger Bestandteil des Konzepts war damals, dass auch die öffentliche Vorführung eine wichtige Erfahrung beim Filmemachen darstellt und die jungen Filmemacher dabei lernen, mit Lob und Kritik umzugehen.
Die Schirmherrschaft für das 1. Berliner Medienfestival für Kinder und Jugendliche übernahm der Senator für Jugend und Familie, Thomas Krüger.

1 . Berliner Medienfestival für Kinder und Jugendliche
Filmregisseure und Kulturpolitiker machen immer wieder darauf aufmerksam, dass unsere Gesellschaft für den Umgang mit den Medien nicht ausgebildet ist. Kinder lernen in den Schulen noch immer nur die Schriftsprache, als lebten wir in einer reinen Bücher- und Zeitungswelt. Während die visuellen Medien unser Leben beherrschen und der Fernsehkonsum stetig zunimmt, sind wir noch immer Analphabeten, was die visuelle Kommunikation angeht.
Dabei ist das Bedürfnis nach fachlicher Anleitung groß. Medienseminare an den Volkshochschulen, die einführen in die Kunst des Filmens mit Video, in Schnitt-Technik und Vertonung, sind in jedem Semester ausgebucht. Medieneinrichtungen für Kinder und Jugendliche gibt es noch im­mer zu wenig für die aktive Freizeitgestaltung und um einen kritischen Umgang mit den Medien zu lernen. Dabei leisten gerade sie, neben der technischen Unterstützung und der Vermittlung cineastischer Möglichkeiten, einen wesentlichen Beitrag für die Aneignung von Wirklichkeit im Leben von Kindern und Jugendlichen in der heutigen Informationsgesellschaft. Fernsehen und Video sind Teil der Kinderwelt geworden.
Die Berliner Medieneinrichtungen, wie das CLIP, die TRAUMFABRIK, das JUGENDFILMSTUDIO, EYELAND u. a. haben wahrhaft Pionierarbeit geleistet, was die kulturelle Arbeit mit den Medien im Bereich der Kinder­ und Jugendarbeit angeht. Gerade jene Kinder, die Mühe haben, sich sprachlich auszudrücken, so weiß Susanne Kambium, seit 1988 Leiterin der TRAUMFABRIK, bedienen sich gerne und souverän des Mediums Video.
Als Ergebnis und Ertrag jahrelanger Arbeit der Medieneinrichtungen kann man das 1. Berliner Medienfestival für Kinder und Jugendliche werten, das CLIP und TRAUMFABRIK im März dieses Jahres gemeinsam veranstalteten. Jürgen Macpolowski, Leiter des Medienzentrums CLIP, sah einen lange gehegten Wunsch Wirklichkeit werden: ein Festival nicht nur auf Bezirksebene, sondern berlinweit. Von schulischer Seite gibt es so etwas seit einigen Jahren – die Schülervideo- und -filmtage der Landesbildstelle. Für den Freizeitbereich war dieses Festival also das erste seiner Art. Und die große Zahl der eingereichten Beiträge, 54 insgesamt, rechtfertigte dieses Medienfestival,. so die Schöneberger Stadträtin für Jugend, Familie und Sport, Bärbel Hiller, unter deren Schirmherrschaft die Veranstaltung stand. Alle Genres waren vertreten: Dokumentar- und Spielfilme, Literaturverfilmungen und Animationsfilme, Experimentelles; auch eine Ton-Dia-Show war dabei. Die eingereichten Beiträge, zwei Drittel aus dem Westteil und cirka ein Drittel aus dem Ostteil Berlins, wurden den Altersgruppen entsprechend zugeordnet: 6 bis 12jährige, 13 bis 17jährige und 18 bis 25jährige.
Die Preisverleihung fand in einem geschmückten Raum des Kulturtreffs „PallasT“ statt. Ein bißchen Hollywood-Atmosphäre sollte entstehen. Die Kinder und Jugendlichen, die in der Regel viele Monate an ihrem Beitrag erarbeitet hatten, sollten ernstgenommen und ihre Arbeit entsprechend gewürdigt werden. In einer Ausstellung wurde Video- und Tontechnik gezeigt, die einen Überblick über die technische Weiterentwicklung seit den 60er Jahren bis zur Gegenwart vermittelte. Eine Fachjury hatte die Beiträge gesichtet, Stadträtin Bärbel Hiller überreichte die Nachwuchs-Oscars, die goldenen, silbernen und bronzenen Clips. Eigens für dieses Festival ist der Clip von Thomas Nitz, einem Berliner bildenden Künstler, entworfen worden: eine gelungene Kombination aus Videotape und Filmklappe, die alle Chancen hat, zum Markenzeichen dieses Festivals zu avancieren. Obwohl die Preise „nur“ symbolischen Wert haben, hat der Wettbewerbscharakter die Teilnehmer stark motiviert. Für viele war es der erste öffentliche Auftritt, ein Debüt allerdings in einem vertrauten Umfeld, in überschaubarem Rahmen. Die Erfahrung von Öffentlichkeit – und das war den Veranstaltern ein besonderes Anliegen – befördert soziale Anerkennung und ermöglicht, die eigene Leistung einschätzen zu lernen. Nach dem Festival zeigte der „Offene Kanal“ an mehreren Nachmittagen die preisgekrönten Filme.

Das Katalog-Vorwort von 1992:
Warum eigentlich ein Medienfestival für Kinder und Jugendliche?
Wir fanden sie nie besonders wünschenswert, aber inzwischen haben sie sich ihren Platz erobert: Die bundesweiten Wettbewerbe für Filme, Fotos und Videos von SchülerInnen und Jugendlichen.
Unser Ziel, Medien als Werkzeuge der Kommunikation vorszustellen und Kinder und Jugendliche ganz gezielt zu Produktionen anzuregen, die sich an ein kleines, erreichbares Publikum richten, wird von Wettbewerben natürlich nicht unterstützt.
Hier sind Themen gefragt, die zeitlos sind, kein spezifisches Vorwissen beim Publikum erfordern und kaum regionale oder kommunalpolitische Bezüge haben.
Genau solche Beiträge haben sich aber in der Vorführung „vor Ort“ immer als die spannendsten erwieden.
Andererseits mußten wir in unserer Arbeit immer wieder schmerzvoll feststellen, daß in den Stadtteilen und auch berlinweit keine Foren existieren, auf denen Kinder und Jugendliche ihre Produkte präsentieren können.
So entstand das Interesse, ein jährliches Medienfestival für Kinder und Jugendliche ins Leben zu rufen. Um die Qualität der eingesandten Beiträge in den Mittelpunkt des Interesses zu stellen, ist das Festival als Wettbewerb strukturiert.
Das heißt aber nicht, daß nur die Gewinner etwas davon haben.
Interessant ist für alle der Austausch untereinander und die Anregungen, die die gezeigten Beiträge mit sich bringen. Es besteht die Möglichkeit, alle eingereichten Beiträge zu sehen. Außerdem können die Kinder und Jugendlichen, die sich am Wettbewerb beteiligt haben, im Anschluß an das Festival kostenlos Workshops für Drehbuch, Kamera, Schnitt oder Ton besuchen.

In der Jury waren:
Anne Geisler (Diplompädagogin)
Rolf Losansky (Regisseur)
Günter Maschuff (Film- und Fernsehkritiker)
Dorett Molitor (Programmabteilung Filmmuseum Potsdam)
Falk Rebitzky (Leiter des Jugendfilmstudios Berlin)

Die Preisträger 1. Berliner Medienfestival für Kinder und Jugendliche 1992

Goldener CLIP
Die bunte Kramkiste der Klasse 3c      Altersgruppe 6 bis 12 Jahre
Schto delat? – Was tun?       Altersgruppe 13 bis 17 Jahre

Silberner CLIP
Spuckschau „Unter meinem Bett“ (Ton-Dia-Schau)      Altersgruppe 6 bis 12 Jahre
Wir sind keine Idioten       Altersgruppe 13 bis 17 Jahre
Home town Blues       Altersgruppe 18 bis 25 Jahre

Bronzener CLIP
Fernreisen       Altersgruppe 6 bis 12 Jahre
Hip – Hop       Altersgruppe 13 bis 17 Jahre
Live im Live       Altersgruppe 18 bis 25 Jahre
Erfahrung Rot – Gelb        Altersgruppe 18 bis 25 Jahre

Publikums CLIP
Die bunte Kramkiste der Klasse 3c        Altersgruppe 6 bis 12 Jahre
So´n doofes Spiel        Altersgruppe 13 bis 17 Jahre
Ein Film für Menschen        Altersgruppe 18 bis 25 Jahre

Sonderpreis für die beste Verfilmung einer Vorlage
Die Bürger von Calais