Jury und Preise 2013

für
REC – Internationales junges Filmfestival 2013

Das Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilme vergibt den „DOKU-Clip“.

Das REC-Filmfestival vergibt in dieser Altersgruppe zwei „Goldene Clips“, den „Silbernen Clip“ und den „Bronzenen Clip“.* Dazu kann die Jury lobende Erwähnungen aussprechen und es können Filme für andere Festivals nominiert werden.

Dieses Jahr sind in der REC-Jury:

Arpad Bondy
Arpad Bondy (Filmemacher, Berlin)
1947 in Goslar/Niedersachsen geboren, Abitur 1966. 1967 – 70 Regiestudium an der Hochschule für Fernsehen und Film, seit 1968 auch als Filmkomponist tätig. 1971 eigene Filmproduktion in München, ab 1978 in London (Cinecontact, zusammen mit Ron Orders),
seit 1986 in Berlin. Seit 1989 Lehraufträge an der dffb und der Filmakademie Baden-Württemberg, CCC, Mexico, Berklee school of music, Boston, Sam Spiegel Film School,Jerusalem, Metfilm School Berlin
Filmmusiken (Auswahl)
1974 Tatort / 1975 Good bye Bruce Lee / 1976 SOKO 5113 / 1981 Sketchup /
1989 Der Pornojäger / 1991 Lebenlinien Trailer / 1996 Lola & Bilidikid / 2008
Mama mir geht es gut / 2011 Süsses Gift
Filmographie (Auswahl)
1981 Made in Hongkong (SDR) doc 90 min Berlinale 81 Produktion/Regie/Musik/Schnitt
1988 Animal Traffic (channel4,WDR,ABC;NatGeo) doc 5 x 50 min co-Regie/Musik/ Schnitt
Okomediapreis and Ecovision TV award für 31 Tigers (Deutscher Titel: Wir töten, was wir lieben)
1990 Der Herr Chef , der Herr Hans.. (SDR) doc 45 min Produktion/Co-Regie/Musik
1991 Der Billeteur und seine Burg (SDR) doc 45 mi Produktion/Co-Regie/MusikSchnitt
1993 Den Teufel am Hintern geküßt SDR/arte doc/dram 92 min Produktion/Co-Regie/ Schnitt
Joris Ivens Nomination award
1999 Geburtsstation (arte/SFB) doc 4x 30min Co-Regie/Musik/ Schnitt
2000 Der Tanzpalast (arte/SFB) doc 5x 30 min Co-Regie/Titelmusik/Schnitt
2005 Das Herz sitzt links – Klaus Wagenbach (arte 60 min)Produktion/CoRegie/Musik Schnitt
2007 Die Freiheit zu schreiben – Uwe Timm (arte/SWR doc 45 min) Produktion/CoRegie/Musik
2011 Eugen Ruge – eine Familiengeschichte wird zu Bestseller (arte/rbb) Prod./Regie/Musik
Literavisionen Preis
2013 Staatsgeheimnis Bankenrettung (arte/rbb) Prod./Regie/Schnitt/Musik
Alternativer Medienpreis Fernsehpreis 2013 Beste Reportage

Hermann Greuel
Hermann Greuel (NUFF Filmfestival, Tromsö)
Filmfestivalmanager, Kulturmanager, 1979 bis 1981 Studium an der Fachhochschule Fulda, nach einigen Jahren in Musik und Theater arbeitete er seit den 80er als Verleiher und OFF-Kinobetreiber in Berlin, bis 2000 Vorstandsvorsitzender von ACUD e.V., lebt seit 2001 in
Tromsø, Norwegen, arbeitet mit internationalen Projekten u.a. mit Murmansk, Gaza, Süd-Afrika, Leiter Nordisches Jugendfilmfestival – NUFF.

Axel Ranisch
Axel Ranisch (Filmemacher, Berlin)
Axel Ranisch wird 1983 als dickes Kind zweier Leistungssportler in Berlin-Lichtenberg geboren. Mit 18 Jahren erkrankt er unheilbar am Virus Film. 2002 macht er Abitur, 2002-2004 folgt eine Ausbildung zum Medienpädagogen, 2004-2011 das Regiestudium an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ Potsdam-Babelsberg.
Nach über 80 Kurzfilmen gründet Axel 2011 mit seinen Kommilitonen Anne Baeker, Dennis Pauls und dem Schauspieler Heiko Pinkowski die Produktionsfirma „Sehr gute Filme“ und dreht seinen ersten abendfüllenden Spielfilm „Dicke Mädchen“ – ein No-Budget-Film (geschätzte Produktionskosten: 517 Euro), der weltweit zahlreiche Preise gewann
und für den FIRST STEPS Award nominiert war. Axel Ranisch arbeitet auch als Schauspieler, er ist Mitautor der Rosavon- Praunheim-Hommage „Rosakinder“ und inszenierte 2013 im Auftrag der Bayerischen Staatsoper die Doppeloper „The Bear / La Voix Humaine“. Seine Kinospielfilme „Ich fühl mich Disco“ und „Reuber“ wurden beim Filmfest München 2013 uraufgeführt. Auskünfte zur Arbeitsphilosophie von Axel Ranisch gibt das „Sehr gute Manifest“: www.sehrgutefilme.de.

für
REC for Kids 2013
Das REC-Filmfestival vergibt in dieser Altersgruppe den „Goldenen Clip“, den „Silbernen Clip“, sowie den „medienpädagogischen Clip“.* Dazu kann die Jury lobende Erwähnungen aussprechen und es können Filme für andere Festivals nominiert werden.

Dieses Jahr sind in der Jury:

Magdalena Holczik
Magdalena Holczik (Media Literacy Award, Wien)
Magdalena Holczik studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien und Rennes (Frankreich) und arbeitete mehrere Jahre in den Bereichen Bildungsberatung und Eventmanagement. Seit 2011 arbeitet sie für den media literacy award [mla], welcher jährlich vom österreichischen Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur ausgeschrieben wird. Sie unterstützt gerne SchülerInnen bei der Verwirklichung ihrer Medienprojekte oder setzt selbst kreative Projekt um.

Michaela Schlagenwerth
Michaela Schlagenwerth (Kulturagentin, Berlin)
Michaela Schlagenwerth studierte Theaterwissenschaft (M.A.) und Germanistik an der Freien Universität Berlin. Sie ist die Tanzkritikerin der Berliner Zeitung, schreibt Reportagen und macht Radiofeatures. Seit vielen Jahren schreibt sie Geschichten über Migration/Postmigration und über Schulen in sozialen Brennpunkten.

Kai Pieck
Kai S. Pieck (Filmemacher, Berlin)
1962 geboren in Hannover. Dort auch Abitur. Sprachen: Englisch & Französisch.
Schul-Chor, 2 Jahre Gesangsausbildung. Ca. 3 Jahre Lateinamerikanische Tänze / Rock’n’Roll. 2 Jahre Stepptanz.Praktikum am STAATSTHEATER HANNOVER, dort auch Komparserie & musikalische Ensemble-Arbeit, Betriebsbüro & Regie-Hospitanz.
1972-82 Puppenbau und -spiel. Auftragsarbeiten und Ausstellungen eigener Puppen.
1979 Sachbuch über Marionettenbau und -spiel beim OTTO MAIER VERLAG RAVENSBURG (3 Auflagen).
1979-83 eigene Filme auf Super 8 und Mitarbeit an anderen Super 8-Projekten. Später auch Video. Gründung des ersten Super8-Kinos der Bundesrepublik, „UNDERGROUND FILM ART“, in Hannover mit drei anderen Filmemachern.
1983-2007 in München verschiedene Tätigkeiten bei Werbung, Film und Fernsehen,
hauptsächlich als Regieassistent und Casting Director.
seit 1993 freiberuflich als Autor und erste Regiearbeiten für Werbung & Image.
1997-2002 freiberuflich redaktioneller Cutter sowie Cutter Messetrailer für TAURUS FILM &
BETA FILM/KIRCHMEDIA München.
seit 2000 Regiearbeiten für Bühne, Film, und Fernsehen.
seit 2005 Storystructuring für Drehbuchautoren und ihre Projekte.
ab 2007 in Berlin. Erste Dialogbücher für Synchron (inkl. Übersetzungen aus dem Englischen) verschiedener TV-Serien für LAVENDELFILM, Potsdam.
seit 2009 Songtexte für CHANSON-NETTE.
FILMOGRAPHIE (Auswahl):
RICKY – NORMAL WAR GESTERN (2013 / 88‘) (Regie) | Kino
DAS KÄNGURU MANIFEST (2011) | Kino
(Co-Autor Treatment mit MARC-UWE KLING)
ECSTASY –
THE LONGING AND LONELINESS OF LAURA STEARN (2010 / 77’) (Co-Autor) | Spielfilm
SOKO KÖLN, 6 Folgen (2004 + 2002/03 / je 45’) (Regie) | ZDF
EIN LEBEN LANG KURZE HOSEN TRAGEN (2002 / 83’) (Regie/Buch) |Kino + DVD
ISOLA (1987 / 18′) (Regie/Buch/Produzent) | SAT.1, “fresh frames“
RICKY – normal war gestern (2013 / 92´´) (Regie) | Kino

*Die Clip-Preise bestehen aus einem Pokal, einer Urkunde und einem damit verbundenen Geldpreis (außer: DOKU-Clip). Diese Geldpreise werden jedoch nur ausgezahlt, wenn die prämierten Filmemacher (bei zumutbarem Aufwand an Reisezeit und -kosten) auf dem Festival anwesend sind.