Donnerstag

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrag veröffentlicht:14. November 2013
  • Lesedauer:3 min Lesezeit

Ab 9.00 Uhr startet das Programm REC for Kids. Schulklassen, FilmemacherInnen und BesucherInnen finden sich im Kinosaal ein, machen es sich bequem und lassen die ersten Filme auf sich wirken.IMG_5882

Nach jedem Film initiiert Margita Haberland Gespräche über die Filme. Wie sind die Filme aufgebaut, welche Materialien wurden benutzt, was hat euch gefallen, was war nicht so gut, wieviele Kameras wurden benutzt? Das sind die Fragen die im Mittelpunkt stehen. So werden die Filme auseinandergenommen, emotional begleitet und medienpädagogisch reflektiert.. Der kurze Film „Gledam Dolje“ von Tomislav Kralj aus Kroatien hinterlässt großen Eindruck bei den Kindern. Tomislav erzählt die Geschichte über Hunger und Tod in der Welt und hält uns vor Augen, dass selbst in den 4 Min, die wir bequem im Saal sitzend seinen Film schauen etwa 60 Menschen auf der Welt an Hunger sterben. “ Das stimmt ja auch das es so ist!“, sagt ein Junge aus dem Publikum. „Der Film bringt mich ganz schön zum Nachdenken“, meint ein Mädchen.

Die Kids sehen z.B. „We don´t want to be boots“ von Studio DA aus St. Petersburg, die dort mit Kinder aus Kranken-, Waisenhäusern und Hospizen arbeiten. In diesem Jahr können sie sogar bei uns in Berlin sein und bieten an den Festivaltagen einen Trickfilm Workshop an. Der entstandene Film wird am Samstag zu sehen sein.

IMG_6121

Am Abend sind Filme aus 20 Ländern beim „REC-Internationales junges Filmfestival“ zu sehen. Es war sehr vielfältig von Animation über Experimentalfilm bis hin zu Fiction.

„I love it“, sagt Juror Axel Ranisch über Hairy Love, eine Geschichte über Reisen und Liebe von Antoine Barrau, Eglantine Sohet und Marion Trotté.

IMG_6223

Der Film „Von innen an die Stirn“ war nach Arpad Bondy so gut und professionell, dass er auf die Berlinale in die Kategorie „Außer Konkurrenz“ gehörte.

Das Spätprogramm setzte heute den Schwerpunkt auf „Arbeit und Lebensbedingungen“. So gab es z.B. „We pick it up“ zu sehen. Cylixe erzählt hier die Geschichte über die Stadt die niemals schläft und pro Tag über elftausend Tonnen Müll produziert. Der Fokus liegt hier auf den Menschen, die diese Tonnen beseitigen. Er begleitet sie durch ihren Alltag und schaut genauer hin, auf die Arbeits- und Lebensbedingungen derer, ohne die der Alltag nicht möglich wäre.

IMG_6181